Digitalisierung bei der Wasseruntersuchung

Wie viel Nitrat ist im Grundwasser? Wie ist die Härte des Krefelder Leitungswassers? Wie ist der Sauerstoffgehalt im See und im Fluss?

Solche Themen werden im Chemieunterricht und im Fach Umwelttechnik des Technischen Gymnasiums des Berufskollegs Uerdingen (BKU) in Krefeld behandelt.

Bisher dienten zur Klärung solcher Fragen vorrangig Messstreifen und Tropftests oder andere nasschemische Handversuche.

In dem geförderten Projekt geht es darum, die Fragen zur Wasseruntersuchung auch mit Methoden der instrumentellen Analytik anzugehen.

Mit dem Zuschuss wurden Photometer, Geräte für die Messung von gelöstem Sauerstoff auf Basis der Lumineszenz sowie Sensoren für digitale Leitfähigkeits-bestimmungen und pH-Wert-Erfassungen angeschafft.

Besonderheit des Projektes: es konnten Bluetooth-Adapter erworben werden, die es ermöglichen, dass die Messgeräte nicht nur am PC/Notebook angeschlossen werden, sondern diese drahtlos auch mit den Smartphones oder Tablets der Schüler verbunden werden, um so eine Auswertung auch auf diesen Geräten mit entsprechenden Apps zu ermöglichen.         Darüber hinaus wird auch eine Messdatenerfassung mit den von den Schülern im Mathe-Unterricht eingesetzten Taschenrechnern möglich. „Und dies gilt nicht nur für die jetzt neu anzuschaffenden Messgeräte,“ freute sich der Projektbetreuer Herr Cloerkes, „sondern auch für die schon im Bestand des BKU vorhandenen Sensoren für Temperatur, Gasdruck, Lichtstärke, Strom, Spannung etc. Die Digitalisierung kann so im naturwissenschaftlichen Unterricht und der Umwelttechnik auch für Schülerübungen in Gruppen- und Einzelarbeit weiter ausgebaut werden.“

Die Schülerinnen und Schüler danken der Lanxess-Bildungsinitiative für die erweiterten Möglichkeiten beim praktischen Arbeiten.

 

Stefan Cloerkes, Chemielehrer des Technischen Gymnasiums am Berufskolleg Uerdingen